Förderpreis für Forschung zur hundgestützen Intervention
Die Kynos Stiftung Hunde helfen Menschen fördert 2026 im Rahmen eines Forschungspreises erstmals wissenschaftliche Arbeiten zum Einsatz von Hunden im therapeutischen, sozialen oder pädagogischen Kontext.
Ausgezeichnet werden vorzugsweise Nachwuchswissenschaftler*innen, die maßgebliche, innovative und praxisbezogene Forschungsbeiträge zu diesem Themenfeld leisten. Der Preis richtet sich an die Fachbereiche Sozialwissenschaften, Psychologie, Naturwissenschaften, Human- und Veterinärmedizin oder verwandte Disziplinen im deutschsprachigen Raum.
Hundgestützte Interventionen gewinnen in Therapie, Pädagogik und sozialer Arbeit zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig besteht ein wachsender Bedarf an belastbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen über ihre Wirksamkeit, Grenzen und Rahmenbedingungen.
Mit dem Forschungspreis möchte die Kynos Stiftung dazu beitragen, diese Wissensbasis zu erweitern und die Qualität professioneller Angebote langfristig zu sichern. Sie versteht sich dabei als Brückenbauerin zwischen Forschung und praktischer Anwendung.
Mit der Auszeichnung sollen wissenschaftliche Arbeiten gefördert werden, deren Ergebnisse unmittelbar dazu beitragen können, Konzepte weiterzuentwickeln, Standards zu verbessern und den verantwortungsvollen Einsatz von Hunden in Therapie, Pädagogik und sozialer Arbeit wissenschaftlich zu begleiten.
Auf Basis der Entscheidung der Fachjury wird ein erster Preis mit einer Zuwendung von 20.000 Euro sowie vier weitere Preise von je 5.000 Euro vergeben.
Bewerbungsverfahren
Bewerbungen können sowohl für bereits abgeschlossene Arbeiten wie Promotionen, Abschlussarbeiten und Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften als auch für noch nicht abgeschlossene Arbeiten eingereicht werden. Letztere müssen jedoch bereits angenommen sein und sich in Ausarbeitung befinden.
Im Eigenverlag oder nicht wissenschaftlichen Verlagen publizierte Texte werden nicht berücksichtigt.
Die Entscheidung der Jury ist endgültig und erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Jury hat das Recht, von der Vergabe eines oder mehrerer Preise wegen mangelnder Preiswürdigkeit der eingereichten Arbeiten abzusehen.
Die Preisträger werden schriftlich informiert. Die Preisgelder werden bis spätestens 30.05.2027 ausgezahlt.
Eine Bewerbung ist ausschließlich in digitaler Form möglich. Die Arbeiten bzw. Exposés sind bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 31.12.2026 um 23:59 Uhr als PDF-Dokument hochzuladen.
Für die Bewerbung schreiben Sie bitte eine Mail an info@kynos-stiftung.de mit Betreff „Förderpreis 2026“ unter Angabe folgender Daten:
- Name
- Anschrift
- Geburtsdatum
- Titel der Arbeit
- Art der Arbeit (Masterarbeit, Promotion, Artikel in Wissenschaftsmagazin etc.)
- Veröffentlichungsmedium der Arbeit
- Angabe bereits erhaltener oder zugesagter Fördergelder
- Kurze Inhaltsangabe der Arbeit
- Erläuterung des Forschungsvorhabens ODER
- Fertiggestellte Arbeit als PDF im Anhang zur Mail oder per Download
Die Veranstalter*innen behalten sich vor, die Ausschreibung zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigung und ohne Angabe von Gründen abzubrechen oder zu beenden. Ansprüche hieraus sowie der Rechtsweg sind in diesem Falle ausgeschlossen.
Im Falle eines Gewinnes erklären sich die Preisträger*innen bereit, für Interviews zur Verfügung zu stehen sowie begleitende kommunikative Maßnahmen zu unterstützen und für eine Veranstaltung zur Preisvergabe als Referent*in zur Verfügung zu stehen.
Ferner erklären Sie sich einverstanden, das Thema Ihrer Arbeit der Kynos Verlag Dr. Dieter Fleig GmbH als erste Option zur Veröffentlichung im Rahmen eines Buchs oder Sammelbandes, ggf. unter Bearbeitung durch Fachlektorat und Autor*in gemeinsam zur Adaption für ein breiteres Publikum anzubieten. Hierüber wird zum gegebenen Zeitpunkt ein Autorenvertrag abgeschlossen, der die weiteren Einzelheiten regelt. Eine Pflicht zur Veröffentlichung durch den Kynos Verlag besteht jedoch nicht. Sollte der Kynos Verlag nicht an einer Veröffentlichung bzw. Verwertung interessiert sein, ist der Preisträger oder die Preisträger*in frei, Ihre Arbeit anderweitig zu verwerten.
